47° 32,91′ Nord / 15° 6,77′ Ost

Gipsbergbau Tragöss
Gipsbergbau Tragöss

Der Gipsbergbau der Firma Knauf in Tragöss wurde von mir erstmals 1997 im Zuge der Auswertung von 21 Explorationsbohrungen beschrieben. Der Gips tritt in seiner üblichen Vergesellschaftung von Werfener Schiefern, Quarziten, dunkelgrauen Kalken und kalkführenden Schiefern auf.

Im Zuge der Verleihung von neuen Grubenfeldern wurde die Gipslagerstätte 2001 im Detail untersucht. Dabei zeigte sich, dass der Gips im südlichen Bereich des Tagbaues nicht wie ursprünglich angenommen hangparallel gelagert ist, sondern flach nach Osten in den Berg einfällt.

 

Bilder:

Auftraggeber:
Knauf GesmbH (www.knauf.at)

Berichte:
Peer, H., 1997: Die Gipslagerstätte Tragöss. Lagerstättengeologie und Gipsvorräte. - 12 Seiten, 7 Abb., 15 Tafeln, Anhang 1 und 2. - Leoben, 4. März 1997.
Peer, H., 2001: Gipsbergbau Tragöss. Geologisch-lagerstättenkundliche Beschreibung. - 8 Seiten, 10 Fotos, 3 Tafeln. - Leoben, 14. August 2001.
Peer, H., 2003: Freischurfgebiet Tragöss. Bericht über die Untersuchungsarbeiten. - 2 Seiten, 4 Tafeln. - Leoben, 8. September 2003.

Georeferenzen:
Gipsbergbau Tragöss (AUT), 47° 32,91′ Nord / 15° 6,77′ Ost → Google Maps
Gipsbergbau Tragöss (AUT) als kmz für Google Earth